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Nachhaltige Ökonomie Rund um Gerresheim

Regenwasser sammeln: nachhaltig und sparsam

Bei den immer wärmeren und trockeneren Sommern, die wir auch in Gerresheim erleben, macht das Sammeln von Regenwasser Sinn. Das Wasser kann dann zur Bewässerung des Gartens oder von Straßenbäumen in Trockenzeiten genutzt werden. Das ist nicht nur gut für die Pflanzen, sondern auch für den eigenen Geldbeutel. Ein Beitrag auf der Internetseite des Norddeutschen Rundfunks erläutert die Vorteile und gibt praktische Tipps.

Regenwassertonne an der Heinrich-Könn-Straße 127 – Foto: Thomas Jaik

In Gerresheim und den angrenzenden Stadtteilen wird bereits auf einigen Grundstücken Regenwasser gesammelt. Thomas Jaik hat sich des Themas angenommen und auch die beiden abgebildeten Lösungen an der Heinrich-Könn-Straße realisiert. Wir wollen für die Idee werben und würden uns freuen, wenn wir weitere Beispiele an dieser Stelle zeigen dürfen.

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Nachhaltige Ökonomie Veranstaltungen

Vortrag: Nachhaltige Bekleidung

Am 23. Juni 2020 hat Prof. Dr. Rudolf Voller für die Initiative einen Vortrag über nachhaltige Bekleidungsprodukte und nachhaltige Bekleidungsproduktion gehalten. Ersteres betrifft Konsumenten direkt, der zweite Aspekt beleuchtete die unternehmerische und politische Perspektive. Die Folien zu dem Vortrag mit vielen weiterführenden Links hat er uns freundlicherweise als PDF-Dokument zur Verfügung gestellt.

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Nachhaltige Ökonomie

Corona und die Folgen

Für die 99. Ausgabe (Juni 2020) des Düsseldorfer Umweltmagazins grünstift habe ich einen Artikel geschrieben, der zu der Diskussion passt, die wir auch in der Initiative GERRESHEIM NACHHALTIG führen:

In der Krise an die Zukunft denken

Kein Thema beschäftigt die Menschen auf der ganzen Welt zur Zeit stärker als die durch das „SARS-CoV-2“ genannte Virus ausgelöste Krankheit „Covid-19“, die sich zu einer Pandemie entwickelt hat. Für die nähere Zukunft hängt vieles von medizinischen Aspekten ab: Wie kann es gelingen, die Ausbreitung der Krankheit einzudämmen, welche Medikamente können bei der Behandlung erfolgreich eingesetzt werden, und wann wird ein Impfstoff verfügbar sein? Darüber wurde und wird viel berichtet, auch wenn die verfügbaren Antworten leider mit größeren Unsicherheiten verbunden sind.

Relativ klar ist aber: Die Pandemie wird die Menschheit nicht ausrotten, und diese wird weiterhin versuchen müssen, nachfolgenden Generationen lebenswerte Zukunftsperspektiven auf diesem Planeten nicht zu verbauen. Grundsätzlich sind zwei gegensätzliche Tendenzen in der Stimmungslage bereits zu erkennen.

Die Stimmungslage

Gemeinsames, koordiniertes Handeln vieler Menschen über Staatsgrenzen hinweg ist möglich – auch wenn es mit erheblichen persönlichen Einschränkungen verbunden ist – wenn es um die Abwehr klar erkannter, konkreter Gefahren geht. Diese Erfahrung könnte bei den Bemühungen um eine Begrenzung des Klimawandels und eine insgesamt nachhaltige Lebensweise genutzt werden. Dabei sollte betont werden, dass dies keineswegs eine geringere Lebensqualität bedeutet – jedenfalls dann, wenn diese nicht über regelmäßige Kurzurlaube in der Karibik definiert wird oder dergleichen.

Auf der anderen Seite ist bei vielen Menschen das Bedürfnis vorhanden, nach der Überwindung einer Krise zunächst einmal das eigene Leben wieder in gesicherte Bahnen zu lenken und sich nicht gleich mit der nächsten, weniger akut erscheinenden Krise zu befassen.

Strategie erforderlich

Die Lebensumstände von Menschen sind sehr verschieden. Als Milliardär in den USA lebt es sich anders als im gesicherten Mittelstand in Deutschland, als jemand, dessen selbständige, wirtschaftliche Existenz gerade infolge der Epidemie auf dem Spiel steht oder als hungerndes Kind in Afrika. Dazu kommt noch, dass die gleichen, ökonomischen Umstände unterschiedlich erlebt werden und bei manchen Angstzustände auslösen, während andere ihnen relativ gelassen begegnen können.

In dieser Situation ist es nicht leicht, eine gemeinsame Gesprächsbasis zu finden. Bei der Entwicklung und Umsetzung einer Strategie, die es Menschen ermöglichen würde, auch in fernerer Zukunft und nachhaltig auf der Erde leben zu können, ist dies aber eine wichtige Voraussetzung. Unser Wirtschaftssystem spielt in diesem Zusammenhang eine Schlüsselrolle. Ich habe zu dieser Thematik bereits einige Artikel für vorangehende Ausgaben des grünstift geschrieben und vor kurzem auch auf der Internetseite www.unser-wirtschaftssystem.eu meine Überlegungen ausführlicher dargelegt. In diesem Zusammenhang will ich dabei hervorheben, dass die Gemeinsamkeiten zwischen den Menschen größer sind, als sie durch das ökonomische System suggeriert werden. Jedenfalls sehe ich durchaus Anlass für Optimismus.

Gestaltung der Zukunft

Positiv ist schon einmal zu vermerken, dass der Ausstoß von Treibhausgasen in diesem Jahr überall auf der Welt zurückgehen und die Luftqualität in vielen Innenstädten sich verbessern wird. Generell ist nach den meisten Prognosen damit zu rechnen, dass der Flugverkehr jedenfalls kurz- und mittelfristig nicht wieder das Niveau vom Jahresanfang erreichen wird. Geschäftliche Besprechungen werden häufiger wie zur Zeit über Videokonferenzen abgehalten und Urlaubsreisen in ferne Länder aus Sicherheitsgründen zurückgestellt.

Der Ausbau regenerativer Energieversorgung gerät aber möglicherweise ins Stocken, weil die ökonomischen Grundlagen ins Wanken geraten und die Ölpreise in den Keller gerauscht sind. Die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel wird zur Zeit als Gesundheitsrisiko betrachtet, obwohl diese in allen realistischen Szenarien das Rückgrat eines nachhaltigen Verkehrssystems bilden. Wie und wann dieser Widerspruch aufgelöst werden kann, ist keineswegs klar. Auch in diesem Punkt müssen wir wohl noch auf Ergebnisse aus der Erforschung von SARS-CoV-2 warten. Wie groß ist das Infektionsrisiko in Bussen und Bahnen tatsächlich, und wie kann es minimiert werden?

Gerade in einer Krise, wie wir sie gerade erleben, ist es wichtig, die Gestaltung der Zukunft im Auge zu behalten. Dabei sind insbesondere diejenigen gefordert, die nicht um das blanke Überleben kämpfen müssen. Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern, dass sie zu dieser Gruppe gehören.

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Nachhaltige Ökonomie

Corona-Krise und Klimaschutz

Viele Menschen beschäftigen sich mit der Frage, wie in und nach der akuten Krise durch die Corona-Pandemie das Ziel weiter verfolgt werden kann, die Erwärmung so zu begrenzen, dass sie für zukünftige Generationen beherrschbar bleibt. Auch in unserer kleinen Initiative in Gerresheim ist dies ein Thema, und deshalb haben wir auf dieser Seite verschiedene interessante Quellen dazu zusammengestellt.

Drei PDF-Dokumente sind direkt auf unserer Webseite verfügbar:

Außerdem wollen wir auf mehrere weiterführende Artikel hinweisen, die auf anderen Webseiten nachzulesen sind:

Das Forum Nachhaltig Wirtschaften will generell darauf hinweisen, dass es eine Unternehmerische Gesellschaftsverantwortung gibt (englisch Corporate Social Responsibility, CSR):

Das Fachmagazin CSR News beschäftigt sich mit der gleichen Problematik:

Hier auch noch der Link zu einem einschlägigen Artikel in der überregionalen Tageszeitung taz: Coronakrise und Klimaschutz: Radikal wie Roosevelt

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Nachhaltige Ökonomie Rund um Gerresheim

Nachhaltige Bekleidung

Folgende Geschäfte produzieren und/oder vertreiben nachhaltige Bekleidung (auch online) im Stadtbezirk 7:


KIDS Fanshop GmbH (metal kids), Schönaustr. 28

Grüne Mode aus Biobaumwolle (OCS) und von GOTS zertifizierten Zulieferern oder BSCI‐Mitgliedern

La Vida, Rennbahnstr. 22
Hochwertige Bekleidung aus deutscher Produktion, recycling‐orientiertes Design

Lovelykarma Heyestr. 84A
Ecofashion, Maßanfertigung, Verwendung von nachhaltigen Materialien, z.T. GOTS zertifiziert

YTWOO International GmbH, Am Hirschgraben 7
Nachhaltige junge Mode aus ökologischer Produktion, Verwendung von Biobaumwolle

Auch Secondhandware ist nachhaltig:

  • Fairhaus Gerresheim, Benderstr. 38
  • Used Secondhand, Benderstr. 110

Falls wir Geschäfte vergessen haben, die hier aufgeführt werden sollten, wenden Sie sich bitte an den im Impressum angegebenen Kontakt!


Ausführlichere Informationen zum Thema nachhaltige Bekleidung und Geschäfte auch in anderen Städten und Stadtteilen kann man auf der Webseite Buy good stuff finden.